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Ziel- und Heimathafen Europa
 

Ziel- und Heimathafen Europa

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Über Jahrhunderte galt das Mittelmeer als Ort der Begegnung, des Austauschs und kriegerischer Auseinandersetzung - heute wird vor allem in Europa die Trennung betont. Längst ist das Mittelmeer DIE unüberwindbare gefährliche Grenze von Afrika nach Europa geworden. Heutzutage ist es „zerrissen, zerstückelt und zerbrochen“, so der Historiker Abulafia. Dabei steht die Vorstellung des Mittelmeers als imaginierte Grenze der Kulturen im scharfen Gegensatz zur geschichtlichen Realität. So waren die spanischen Exklaven Melilla und Ceuta in Marokko lange nur durch einen Grenzstein markiert. Dann trat das Schengener Abkommen in Spanien in Kraft und ersetzte die Freizügigkeit der uralten Migrationsroute aus dem Maghreb-Raum durch eine innereuropäische.

Der Vortrag wurde im Rahmen eines Webinars am 19. März 2020 gehalten. Der Mittschnitt zum Webinar wird demnächst auf unserem Youtube-Channel veröffentlicht. Auch die Power-Point-Präsentation wird bald zum Download verfügbar sein.

Referierende: Helmut Dietrich (Deutschland) aus der Sozialwissenschaft und von der Forschungsgesellschaft Flucht und Migration

In Kooperation mit: Forschungsgesellschaft Flucht & Migration e.V., Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen, Universität Salzburg

Der Vortrag ist Teil der Schwerpunktreihe: „Europa – sicherer Hafen oder unbezwingbare Festung?“. Weitere Veranstaltungen werden sich in diesem Semester mit diesem Fokus beschäftigen.

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