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Gefährliche Orte, gefährdete Körper

Gefährliche Orte, gefährdete Körper

Seit der Aufspaltung des Raumes in öffentlich und privat wird die jeweilige Sphäre einem bestimmten Geschlecht zugeordnet. Obwohl wir scheinbar in einer offenen, gleichberechtigten Gesellschaft leben, werden Frauen nach wie vor verstärkt mit dem Privaten und Männer mit der Öffentlichkeit assoziiert. Die Öffentlichkeit wird für Frauen zum gefährlichen Ort stilisiert, aktuell verstärkt im Hinblick auf Migranten und die damit assoziierten Rollenzuschreibungen. Zahlen zu Gewaltverbrechen zeigen jedoch, dass für viele Frauen das Zuhause der gefährlichste Ort ist, denn dort sind sie am häufigsten von Gewalt betroffen. Woher kommt diese verzerrte Sichtweise und welche Rolle spielen dabei die Medien? Welche Strategien entwickelte das Projekt Heroes, um Gewalt an Frauen präventiv entgegenzuwirken?

im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen von 25. November bis 10. Dezember 2018

Termin: Montag, 3. Dezember 2018, 19 Uhr
Ort: Afro-Asiatisches Institut Salzburg, Clubraum (EG)
 ReferentInnen: Martina Thiele (Kommunikationswissenschaftlerin), Bianca Schartner (Heroes & Girls' Day)
KooperationspartnerInnen: Gendup, Frauenbüro Stadt Salzburg, Katholische Frauenbewegung

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