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Diana Maria Contreras Mojica

Diana Maria Contreras Mojica (Kolumbien) absolvierte ihr Doktoratsstudium in Geoinformatik an der Universität Salzburg, welches sie im WiSe 2015-16 erfolgreich abschloss. Für ihre Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit „Spatial Vulnerability Indicators Applied to Recovery and Risk Reduction after Earthquakes: The Case Study of L’Aquila”. Sie hat bereits ein Bachelorstudium in Architektur (1995-2001), ein Diplomstudium zu “Evaluation of Risk and Disaster Prevention“ (2001-2002) und ein Masterstudium in Geo-Information Science and Earth Observation (2007-2009) abgeschlossen. Für ihr Studium der Geoinformatik in Salzburg erhielt Diana ein Stipendium vom AAI.

Während ihrer Zeit in Salzburg, in der sie sich auch am AAI engagiert hat, war Diana außerdem von 2009-2011 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Geoinformatik der Universität Salzburg tätig. Nach dem Abschluss ihres Doktoratsstudiums nahm sie im Herbst 2016 eine Stelle in Pavia, Italien beim Global Earthquake Model an. Da die Schadenanfälligkeit durch Erdbeben weltweit immer mehr zunimmt, ist es von großer Bedeutung, dass Unternehmen wie das GEM mit Open Data arbeiten und Informationen zu Risiken und möglichen Entwicklungen zusammen tragen. Dianas Forschung in diesen Bereichen leistet dazu einen sehr wertvollen Beitrag.


Julius N. Timgum

Julius Timgum (Kamerun) absolviert derzeit ein Doktoratsstudium in Soziologie an der Universität Innsbruck. Er hat bereits einen Bachelorabschluss in Soziologie von der University of Kwazulu Natal South Africa (2007), sowie einen Masterabschluss in International Health Care Management vom Management Centre Innsbruck (2009-2012). Für sein Studium am MCI erhielt Julius ein Stipendium des AAI.

Nach Abschluss des Masterstudiums  absolvierte er ein sechs-monatiges Praktikum im Welthaus Innsbruck. Anschließend arbeitete für XCOM-Afrika, eine deutsche Beratungsfirma, die auf Investitionen in Sub-Sahara-Afrika spezialisiert ist. Derzeit schreibt Julius an seiner Dissertation über die Finanzierung von Gesundheitssystemen in Ländern des Globalen Südens, mit der er das Thema seiner Masterarbeit vertieft. Konkret untersucht er die kulturellen Gründe für die geringe Inanspruchnahme von Micro-Krankenversicherungen in Subsahara- Afrika.


Ramachandran Sudalayandi

Ramachandran Sudalayandi aus Indien absolvierte am MCI das Masterstudium „International Health and Social Management“. Für seine Masterarbeit evaluierte er Projekte von SOS Kinderdorf in Indien. Nach seiner Rückkehr nach Bangalore gründete er mit Gleichgesinnten die Jugendorganisation Treeonz, die nachhaltige und community-basierte Kunst- und Kulturprojekte konzipiert und umsetzt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Empowerment von Frauen durch Kunst. Weitere Anliegen sind das Wiederbeleben aussterbender Kunstformen und die Eröffnung von neuen Perspektiven und Weltoffenheit durch internationalen Austausch, speziell für Frauen in ländlichen Gegenden, die von solchen Möglichkeiten normalerweise ausgeschlossen bleiben. Ramachandran, selbst ein talentierter Musiker und Feuerkünstler, engagierte sich schon vor seinem Studium in Österreich in Kulturprojekten für benachteiligte Jugendliche. Dieses gesellschaftliche Engagement war einer der Gründe für die Aufnahme in das Stipendienprogramm für Eine Welt. Mit dem Masterstudium in Österreich hat er Fertigkeiten erworben, um groß angelegte Projekte mit sozialer Wirkung erfolgreich zu leiten.


Johanna Maria Mejía Sanchez

Johanna Maria Mejía Sanchez (Kolumbien) lebt seit August 2009 in Österreich. Sie erhielt ihr Diplom der Wirtschaftswissenschaften in Bogota in 2005 und absolvierte von 2010 bis 2012 das Master-Programm International Business and Law am Management Center Innsbruck. Johanna war als Stipendiatin aktiv in AAI-Veranstaltungen eingebunden und hat dort unter anderem im Herbst 2012 ihre Abschlussarbeit vorgestellt. Sie trägt den Titel „Artisanal and small-scale Mining: Analysis of the Fairtrade/Fairmined Initiative" und analysiert die Herausforderungen, denen traditionelle Bergbaugemeinschaften gegenüber stehen, die „grüne" Methoden für ihren Gold-Abbau in Kolumbien nutzen.

Während der Recherchen zu ihrer Masterarbeit in Kolumbien entschied sich Johanna dazu, ihre Ausbildung und Erfahrung in internationaler Wirtschaft und Handel für soziale Anliegen einzusetzen. Nach Abschluss ihres Studiums gründete sie das Schmucklabel Amalena. Unter dem Motto „fair mined – fair traded – fair priced“ wird Schmuck aus ökologisch nachhaltig gewonnenem Gold von lokalen HandwerkerInnen gefertigt und zu einem – für alle – fairen Preis angeboten.

Weitere Infos zum Projekt und die aktuelle Kollektion unter www.amalena.com


Moquet César Flan

Moquet César Flan (Elfenbeinküste) studierte an der Universität Innsbruck Politikwissenschaft. Zwischen 2004 und 2009 war er Stipendiat des AAI Salzburg und promovierte 2009 beim bekannten österreichischen Politologen Prof. Anton Pelinka. Seit 2010 arbeitet Moquet als Universitätsdozent für Politikwissenschaft an der Elfenbeinküste. Dort nutzte er seine Expertise und Erfahrung für den Aufbau des "Centre de Recherche Politique d´Abidjan", dessen Geschäftsführer er heute ist.

Die Idee der Gründung eines Zentrums für Politikforschung entstand im Frühling 2006 während des Doktoratsstudiums in Innsbruck. Mit der Erkenntnis, dass Afrika im Vergleich zu anderen Teilen der Welt Aufholbedarf hinsichtlich seiner politischen und demokratischen Entwicklung hatte, kam die Einsicht, dass die Gründung eines Zentrums vonnöten sei. Moquet entschloss sich, nach seinem Studium nach Côte d´Ivoire (Elfenbeinküste) zurückzukehren, wo er im Jahre 2011 die schwere politisch-militärische Krise – mit offiziell 3000 Opfern in 4 Monaten – aus nächster Nähe miterlebte. Diese Krise bestärkte seine Idee der Gründung eines solchen Zentrums, das durch politische Analyse, Politikberatung, Consulting und durch die Verankerung der BürgerInnen in demokratischen und bürgerlichen Werten die politische Entwicklung Afrikas vorantreiben soll. Das Zentrum widmet sich heute der Politikforschung und erforscht speziell die politische und demokratische Entwicklung Afrikas.

Website: www.crpa-ci.org


Phyllis Kemuma Obare

Phyllis Kemuma Obare (Kenia) schloss das Master-Programm in Peace, Development, Security and International Conflict Transformation an der Universität Innsbruck 2014 ab. In ihrer Abschlussarbeit untersuchte sie die Auswirkungen der Globalisierung auf die Sicherheit in Kenias Hauptstadt Nairobi. Ihre akademische Ausbildung begann in Kenia mit einem Bachelor in Psychologie und einem Diplom in Projektplanung und Management. Ihre berufliche Erfahrung umfasst Projektentwicklung und -management sowie Koordination. Phyllis unterstützte bereits verschiedene internationale Organisationen, darunter die Intergovernmental Authority for Development, eine regionale afrikanische Organisation mit Sitz in Dschibuti, durch Berichterstattung und Forschung über die Situation und Sicherheit im Südsudan und in Somalia. Bis April 2013 absolvierte Phyllis in Genf ein Praktikum bei UNITAR, dem UN Institute for Training and Research, im Bereich Friedenssicherung. Aktuell arbeitet sie bei UNITAR als Research Assistant für UNOSAT, ein Programm, das mittels der Analyse von Satellitenbildern Unterstützung für humanitäre Einsätze und Entwicklungsplanung bietet.


Francisco San Martin Baldwin ("Paco")

Francisco San Martin Baldwin (Peru) sagt über sich:
Ich wollte schon immer Politikwissenschaften studieren. Mein Großvater war ein erfindischer Zahnarzt, Großgrundbesitzer und vor allem abenteuerlicher Freund einer Untergrundbewegung, die ihm Exil, Verfolgung und viel Geld gekostet hatte. Das hat mich als Kind in einem Land wie Peru voller Gegensätze fasziniert. Als ich in Österreich war, haben mich diese Gegensätze und Probleme meines Landes noch mehr beschäftigt, und bald habe ich in Salzburg eine kleine Gruppe gegründet. Aus der ursprüngliche Idee wurde MINKA, eine spezialisierte und anerkannte NGO mit vielen internationalen Partnern. MINKA ist eine NGO zur Förderung der Kleinindustrie und bietet technische Beratung, Weiterbildungskurse, Publikationen, und organisiert Tagungen.

Mit der anderen Kultur und Lebensweise in Österreich habe ich mich gut zurecht gefunden, obwohl ich den langen Winter nie ausgehalten habe. Dass Peru nicht nur aus Anden besteht und ich kein begeisterter Bergsteiger bin, bewirkte oft Enttäuschung bei meinen österreichischen Kollegen. Salzburg hat viele Vorteile für einen Studenten, und das Institut für Politik war sehr klein und gut betreut, als ich angefangen habe zu studieren. Doch auch abgesehen davon hatte ich schon lange beschlossen, dass ich meine Zukunft in meinem Land finden werde. Während meines Studiums hatte ich die Möglichkeit, immer wieder nach Peru zu kommen. Ich bin dem AAI Salzurg deshalb sehr dankbar, das mir diese Chance gegeben hat. Ich habe sowohl meine Diplomarbeit als auch meine Dissertation im Rahmen von Forschungsprojekten in Peru geschrieben. Heute kann ich sagen, dass mir dies sehr geholfen hat, meine berufliche Laufbahn zu realisieren und ein Arbeitsfeld zu schaffen, das wichtig für mich und, wie ich glaube, auch für mein Land ist. Denn es gibt es hier viel zu tun und man muss sich früh vorbereiten. Deshalb glaube ich, dass man die Erfahrung, im Ausland zu studieren, kombinieren muss mit der Praxis im eigenem Land.

Ich möchte allen empfehlen, die einmalige Chance, in Österreich zu studieren, zu nutzen, sich mit Engagement und Überzeugung weiterzubilden, die vielen positiven Beispiele der österreichischen Gesellschaft genau, aber auch kritisch zu beobachten, und die vielen Menschen, die sich mit unseren Anliegen identifizieren, für sich zu gewinnen. Vor allem ist es wichtig zu wissen, dass wir eine große Verantwortung gegenüber unseren Ländern und deren Menschen tragen.

Hier geht´s zu MINKA Peru ...


Sumeeta Hasenbichler

Sumeeta Hasenbichler (Indien) lebt seit dem Jahr 1999 in Österreich. Das Studium hat sie hergeführt, die Liebe hat sie bleiben lassen: Nach ihrem Bachelor- und Masterstudium in Neu Delhi hat Sumeeta im Jahr 2003 in Salzburg in Deutscher Philologie promoviert. Sie ist heute mit einem Salzburger verheiratet und lebt in Pfarrwerfen. Sumeeta war und ist aktiv in Projekten für MigrantInnen wie MIda (Mentoring) und Melete (Bildung), als Lehrerin für „Deutsch als Fremdsprache" und Referentin für Frauenthemen tätig. Sie Mitbegründerin des Vereins Dosti, ein einkommensschaffendes Projekt für ehemalige Slumbewohnerinnen in Indien, und Mitglied der Forumtheater-Gruppe „dalli, dalli". Aktuell ist sie ehrenamtliches Vorstandsmitglied der katholischen Frauenbewegung Salzburg und Kuratoriumsvorsitzende des AAI Salzburg. Das Stipendium des AAI Salzburg ermöglichte es Sumeeta, ihren Traum, in einem deutschsprachigen Land und in einer wunderschönen Stadt zu studieren, zu realisieren.


Leonidas Ndayisaba

Leonidas Ndayisaba (Burundi) lebte zwischen 1991 und 2009 in Österreich. Er studierte an der Universität Salzburg Kommunikationswissenschaft und Politikwissenschaft und erlangte einen Doktor der Politikwissenschaft im Jahr 2005. Neben seinem Studium war er im Gastronomiebereich tätig. Leonidas arbeitete unter anderem für das Friedensbüro Salzburg und absolvierte den Hochschullehrgang für kulturellen Journalismus und Öffentlichkeit. 2009 kehrte er in sein Herkunftsland Burundi zurück, was einen schweren Entschluss für ihn bedeutete; er wurde jedoch bestärkt durch seinen Wunsch, zur Entwicklung seines Landes beitragen zu können. Im April 2009 wurde er zum Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bujumbra ernannt. Seine Forschungsinteressen umfassen unter Anderem Konfliktanalyse, Good Governance, Politik Afrikas sowie Medienforschung. Neben seiner universitären Tätigkeit ist er als Berater für NGOs und internationale Organisationen wie USAID Burundi tätig. Das Stipendium, das Leonidas durch das AAI Salzburg erhielt, half ihm, sich erfolgreich auf sein Studium zu konzentrieren, im theoretischen und im praktischen Sinn Wissen zu erwerben und sein Selbstbewusstsein zu stärken.

Erfahr mehr über Leonidas im Film von UniTV...


Afro Asiatisches Institut Salzburg
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T: +43 (0) 662 841413 0 • F: +43 (0) 662 841413 5

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